Der Rhodesian Rüde Gharai war gerade mal 2 Jahre alt, als er mir letzten Sommer vorgestellt wurde. Gharai war als Welpe am Rücken operiert worden, hat sich danach aber gut entwickelt. Dann hat er aber angefangen, plötzlich ohne ersichtlichen Grund aufzuschreien, auch beim Fressen oder Spazieren.
Gharai lief mit leicht aufgekrümmtem Rücken, trug den Kopf tief. Er zeigte keine Lahmheit oder Nervenausfälle, aber Blockaden im Rücken, Becken und Hals mit deutlich eingeschränkter Halsbeweglichkeit. Bereits bei der 2. chiropraktischen Behandlung war Gharai völlig entspannt, seine Rücken war deutlich gerader und er hatte nicht mehr aufgeschrien. Wir führten die Behandlung fort, verlängerten aber die Abstände zw. den Behandlungen. Ende Jahr fing er wieder an, plötzlich aufzuschreien. Nun zeigte er aber auch Nervenausfälle im hinteren Rücken- und Schwanzbereich. Zur weiteren Abklärung liessen wir ein CT machen, in dem lediglich eine leichte Bandscheibenvorwölbung im hinteren Rückenbereich zu sehen war. Es wurde empfohlen, die chiropraktische Behandlung wieder aufzunehmen. Seither kommt Gharai alle 6-7 Wochen in die Behandlung. Die Nervenausfälle werden besser, sind aber noch nicht ganz verschwunden, aber er hat zumindest nicht mehr aufgeschrien. Und er geniesst weiterhin seine Behandlung.
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